Polizei zeigt rote Karten auf dem Wall und am Phoenixsee

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Nach einem Einsatz der Polizei am Freitagabend und in der Nacht zu Samstag
(26./27.2.2021) gegen Raser und Störer in der Dortmunder Innenstadt und am
Phoenixsee in Hörde glaubten zahlreiche Fahrerinnen und Fahrer offenbar, dass
die Polizei tags darauf eine Kontrollpause einlegen würde. Komplett falsch. Es
hagelte Platzverweise und ins Geld gehende Sanktionen.

Auf dem Wall stoppte die Polizei am Samstagabend ab 20 Uhr 112 Pkw und
kontrollierte 168 Insassen. In 93 Fällen gab es sofort Platzverweise. 63
Fahrerinnen und Fahrer mussten wegen diverser Verstöße gegen die Vorschriften im
Straßenverkehr das Portmonee zücken. Die Polizei stellte zwei Fahrzeuge sicher.
Wiederholt waren bei getunten Pkw gravierende technische Mängel festzustellen.

Um das sinnlose Umherfahren zu unterbinden, sperrte die Polizei mehrere Spuren
und leitete den Verkehr ab.

Rund 200 Pkw tauchten dann ab 22.30 Uhr auf der Phoenixseestraße auf. Mehrere
Anwohner verständigten die Polizei, denn der Motorenlärm zu später Stunde war
unerträglich. Die Einsatzkräfte schickten Fahrer und Insassen mit Platzverweisen
davon. Wer auf der Phoenixseestraße angehalten wurde, musste zahlen – die Straße
ist eine Anliegerstraße.

Nachdem Ruhe eingekehrt war, blieb die Polizei weiter vor Ort: Um Rückkehrer in
Empfang nehmen zu können. Es blieb ruhig.