MDR AKTUELL und MDR SPUTNIK für Deutschen Radiopreis 2020 nominiert

MDR zweimal im Finale: In der Kategorie „Beste Reportage“ ist das MDR AKTUELL-Projekt „Der 9. November – Protokoll eines historischen Tages“ für den Deutschen Radiopreis nominiert worden. Der „SPUTNIK PRIDE“-Podcast gehört in der Kategorie „Bester Podcast“ zu den drei Finalisten. Die Preisverleihung findet am 10. September in Hamburg statt und wird von MDR SPUTNIK live übertragen.

MDR SPUTNIK für Deutschen Radiopreis 2020 nominiert
MDR Sputnik-Moderator Kai Witvrouwen / Weiterer Text über ots und http://www.presseportal.de/nr/7880 / Die Verwendung dieses Bildes ist für redaktionelle Zwecke honorarfrei. Veröffentlichung bitte unter Quellenangabe: „obs/MDR Mitteldeutscher Rundfunk“

Mit ihrer Chronik „Der 9. November 1989 – Protokoll eines historischen Tages“ hat MDR AKTUELL-Reporterin Kornelia Kirchner den historischen Tag des Mauerfall mit all seinen Ereignissen rekonstruiert. Zu jeder Stunde des Tages erfuhren die Hörerinnen und Hörer auf diese Weise, was sich 30 Jahre zuvor zum exakt selben Zeitpunkt ereignet hatte. Im Wettbewerb um den Preis für die „Beste Reportage“ stehen neben MDR AKTUELL Beiträge vom Deutschlandfunk und dem NDR. Überreichen wird die Auszeichnung in dieser Kategorie Schauspielerin und Sängerin Anna Loos.

Mit seinem Podcast über queere Kultur kann sich MDR SPUTNIK in der Kategorie „Bester Podcast“ Hoffnung auf den Radiopreis machen. Bei „SPUTNIK PRIDE“ spricht Moderator Kai Witvrouwen mit Lesben, Schwulen und Transgender und klärt Vorurteile auf. „SPUTNIK PRIDE“ möchte Orientierung geben und zeigen, dass ein lockerer Umgang mit dem Thema möglich ist. Nominiert ist der Live-Podcast vom 19. Januar 2020 mit dem Titel „Unbeschwert schwul durchs Leben“ über das Thema Coming out. Im Rennen sind außerdem detektor.fm („Tracks & Traces“) und NDR Info („Hundertachtzig Grad – Geschichten gegen den Hass“). Die Laudatio in dieser Kategorie wird Marketing-Experte Philipp Westermeyer halten.

Wichtigste Auszeichnung für Radiomacher

Der Deutsche Radiopreis wird in diesem Jahr zum 11. Mal verliehen und gilt als wichtigste Auszeichnung für Radioproduktionen in Deutschland. Über 130 Sender haben insgesamt 430 Arbeiten eingereicht. Eine unabhängige Jury beim Grimme-Institut zeichnet herausragende Leistungen in insgesamt zehn Kategorien aus. Gestiftet wird der Preis von den Hörfunkprogrammen der ARD, Deutschlandradio und den Privatradios in Deutschland.

Corona-bedingt wird der Deutsche Radiopreis erstmals ohne Gäste, aber wie gewohnt mit prominenten Laudatorinnen und Laudatoren, Künstlerinnen und Künstlern verliehen. Übertragen wird die Veranstaltung u.a. bei MDR SPUTNIK im Radio sowie als Livestream auf www.deutscher-radiopreis.de. Moderiert wird die Veranstaltung wie in den Vorjahren von Barbara Schöneberger.