„Neues aus Büttenwarder“: Drei Folgen abgedreht – Suzanne von Borsody und Matthias Matschke in Gastrollen

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Wie sieht der Tod aus? In „Neues aus Büttenwarder“ schlüpft Matthias Matschke in dessen Rolle: Der Darsteller ist als „Speelmann“ in einer der drei Folgen der NDR Kultserie zu sehen, die jetzt entstanden sind. Und auch Suzanne von Borsody hat einen Gastauftritt – als Ylvie, Schwester von Bauer Adsche Tönnsen (Peter Heinrich Brix). Ein wichtiges Thema der neuen Folgen sind das Sterben und der Abschied von Kurt Brakelmann, lebenslanger Freund von Adsche. Damit geht das „Büttenwarder“-Team auf den Tod von Jan Fedder im Dezember 2019 ein. Als Bauer Brakelmann war er seit Beginn der Serie im Jahr 1997 gemeinsam mit Peter Heinrich Brix deren Hauptdarsteller und immer auf der Suche nach dem „Nennwert“ der Geschehnisse in dem fiktiven Dorf.

Neben Adsche sind auch die anderen „Büttenwarder“-Bewohner erneut zu sehen: u. a. Stallknecht Kuno (Sven Walser), Wirt Shorty (Axel Olsson), Bürgermeister Günther Griem (Jürgen Uter), Onkel Krischan (Hans Kahlert) und Friseur Jürgen Seute (Dirk Martens). Axel Milberg ist erneut als Bauer Hajo Narkmeyer in einer Folge dabei. Für Regisseur Matthias Koßmehl war es die „Büttenwarder“-Premiere. Er inszenierte die drei Folgen vom 22. Juni bis zum 9. Juli in Granderheide, Grande, Grönwohld, Linau und Witzhave – alles im Kreis Stormarn – sowie in Basthorst (Kreis Herzogtum Lauenburg). Auf dem dortigen Friedhof entstand die Beerdigungsszene. Die Folge 92 stammt aus der Feder von Norbert Eberlein, der bisher fast alle Drehbücher für die NDR Serie schrieb, die Folgen 93 und 94 schrieb Valentin Holch nach einer Vorlage von Eckhard Theophil. Hinter der Kamera stand Maximilian Lips, Produzent war Valentin Holch (Polyphon Film- und Fernsehgesellschaft). Die Redaktion hat Diana Schulte-Kellinghaus. Das NDR Fernsehen zeigt die Episoden 92-94 voraussichtlich im kommenden Weihnachtsprogramm.

Die Inhalte der drei neuen Folgen von „Neues aus Büttenwarder“:

„Der Tod ist ein sturer Arsch“

Wieder einmal hängt der Haussegen schief auf dem Brakelmannschen Anwesen. Adsche ist stinksauer auf seinen alten Freundfeind Brakelmann und muss sich erst einmal mit einem Besuch im Dorf trösten. Doch als er zurückkehrt, macht Adsche eine schlimme Entdeckung. Brakelmann liegt leblos in der Bauernstube. Adsche ist geschockt, geht hinaus ins Freie – und sieht eine merkwürdige Gestalt, die sich am Wegesrand zu schaffen macht. Es ist der Tod. Für Adsche beginnt ein letzter verzweifelter Kampf um die Seele Brakelmanns …

„Kunst“

Ein Talent-Wettbewerb mit 5000 Euro Preisgeld hat plötzlich die Liebe ganz Büttenwarders zur Kunst entflammt. Laini (Amina Traore) und Heinzi (Hendrik von Bültzingslöwen), Griem, Seute, Kuno, ja sogar Adsche lassen sich zu Aktporträt, Landschaftsmalerei und Performancekunst hinreißen. Nur Hajo wartet noch vergeblich auf Inspiration. Doch seine Tochter Fine (Zoe Holch) hat eine Idee. Der fiese Juror Wittlandt (Simon Hatzl) brüskiert die Büttenwarder Künstler und ihre gesammelten Werke allerdings mit einer klaren Absage. Allein Hajos Bild hat sein Interesse geweckt …

„Die Schwester“

Mal wieder Post für Adsche: Seine Schwester Ylvie kündigt nach Brakelmanns Tod einen Beileidsbesuch an. Nach Jahrzehnten in Norwegen möchte Ylvie nun Adsches vielbeschworene Ehefrau und Tochter kennenlernen. Und ein gemeinsam geerbtes Elternhaus müsste es in Büttenwarder auch noch geben … Adsche hat jedoch jahrelang geblöfft, und so mimt Fine die Tochter. „Mutter: verreist“. Die Dorfgemeinschaft hofft mit