Konzert im TheaterHagen

am

Zum Abschluss dieser außergewöhnlichen Spielzeit wird im Theater Hagen ein wahrhaft paradiesisches Konzert erklingen: Himmlische Stimmungen treffen hier auf Idyllen der Natur und tief private Geschichten des Glücks.

Foto: Theater Hagen

Der estnische Komponist Arvo Pärt hat mit seinem Cantus in Memoriam Benjamin
Britten ein schwebendes Stück geschaffen, dessen Streicherklänge eine ebenso
zarte wie andächtige Gedenkmusik für den tief bewunderten englischen Kollegen
bilden. Ein ebenso berühmtes wie rätselhaftes Werk ist Johann Sebastian Bachs
Cembalokonzert in f-Moll BWV 1056, dessen wunderbar gesanglicher Mittelsatz zu
den beliebtesten Kompositionen des barocken Meisters zählt. Cembalist ist Uroš
Ugarković, der seit kurzem an diesem Haus wirkt und zuvor bereits vielfach als Solist
aufgetreten ist. Das Vorbild Bachs war auch Igor Strawinsky gegenwärtig, als er
1938 das Konzert für Kammerorchester mit dem Titel Dumbarton Oaks schrieb.
Das gleichnamige Anwesen an der amerikanischen Ostküste inspirierte ihn zu einem
Werk von klassizistischer Schönheit, in dem die barocken Vorlagen auf die
rhythmische Raffinesse Strawinskys treffen. Richard Wagners Siegfried-Idyll
überführt die Idee des Paradieses in die Welt der Imagination. Unter der Verwendung
von Motiven seiner gleichnamigen Oper schuf er hier, anlässlich des Geburtstages
seiner Frau Cosima, eine Tondichtung, deren lyrische Naturstimmungen geradezu
bildhafte Wirkung erschaffen.
Es spielen Mitglieder des Philharmonischen Orchesters Hagen unter der Leitung von Generalmusikdirektor Joseph Trafton.
Karten an der Theaterkasse (dienstags bis freitags von 10 bis 19 Uhr, samstags von 10 bis 15 Uhr sowie 1 Stunde vor Vorstellungsbeginn) und unter Tel. 02331 / 207-3218.