SubsTanz trifft Schumacher – Tänzer*innen choreographieren

In den letzten Jahren unter dem Titel „Junge Choreographen“ bekannt, setzt die neue
Ballettdirektorin Marguerite Donlon mit diesem Tanzabend, nun „SubsTanz“ genannt und im Opus stattfindend, neue Akzente – Premiere ist am 13. Februar 2020 um 19.30 Uhr.
Dieses Mal sind es insgesamt sechs Tänzer*innen aus dem Ensemble, welche die
Chance ergriffen haben, eine eigene Choreographie zu entwickeln und mit ihren
Kolleg*innen einzustudieren. Ferner zeichnen sie für die dazugehörige
Musikauswahl, Bühnengestaltung, die Kostüme, Requisiten und die Beleuchtung
verantwortlich. Nicht nur für die ‚Jungen Choreographen‘ ist die Erarbeitung und dann Präsentation ihrer, in einigen Fällen ersten Choreographie ein aufregender, herausfordernder und magischer Moment, der einiges an Ideen, Mut und Organisation erfordert – das Publikum wird hier womöglich Zeuge der Geburtsstunde eines neuen
Choreographietalents. Man darf gespannt sein!

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In dieser Spielzeit stellen sich als Choreograph*innen vor: Filipa Amorim, Peter
Copek, Alexandre Démont, Noemi Emanuela Martone, Sara Peña, Dario Rigaglia.
Zusätzlich zu diesen neuen Werken wird Marguerite Donlon selbst gemeinsam mit
ihrem Assistenten und Trainingsleiter Francesco Vecchione eine erste
Choreographie für die neu gegründete Company iMOVE HA gestalten. Erstmalig
kann das Publikum die Vielfalt dieser jungen, tanzbegeisterten, talentierten und
dynamischen Company in hinreißenden Soli erleben, welche die vielfältigen,
persönlichen tänzerischen Hintergründe und Geschichten einfangen. Doch besticht
nicht nur die Individualität, sondern gleichermaßen fordern Donlon und Vecchione
tänzerische Qualitäten heraus wie die Homogenität der Bewegung in Formation,
Dynamik und Präsenz.
Ausgangspunkt und inhaltliche Klammer für alle Choreographien ist die
Zusammenarbeit mit dem Emil Schumacher Museum. In ihren Kreationen
beschäftigen sich alle Choreograph*innen mit dem Werk des berühmten Hagener
Künstlers sowie mit der aktuell laufenden Ausstellung von K. H. R. Sonderborg als
einem der herausragenden Vertreter der Kunstrichtung „Informel“.
Es tanzt in unterschiedlichen Besetzungen das Ballett Hagen: Brandon Alexander,
Filipa Amorim, Gennaro Chianese, Peter Copek, Alexandre Démont, Ciro Iorio,
Jeong Min Kim, Noemi Emanuela Martone, Federica Mento, Antonio Moio, Amber
Neumann, Sara Peña, Dario Rigaglia, Ambre Twardowski sowie das iMOVE HA-
Ensemble mit Jana Barkanowitz, D. Darbas, Lisa Diener, Annika Dombrowski, Klara-
Marie Drees, Hanah Emami, Mohammad Al Haji, Laura Harten, Anna Jochheim,
Irmak Köseoglu, Marie Moneke, Julius Niggemeyer, Melisa Öz, Marie-Estelle Philipp,
Lisa-Marie Pofahl, Henrike Tünnermann, Luca Völkel, Jens Vorsteher.
Diese außergewöhnliche Produktion konnte mit freundlicher Unterstützung der Sparda-Bank, der Ballettfreunde Hagen e.V. und der Zahnarztpraxis Dr. Köseoḡlu realisiert werden.
Weitere Vorstellungen: 14. Februar 2020 (19.30 Uhr), 15. Februar 2020 (19.30 Uhr)
Karten an der Theaterkasse, unter Tel. 02331 / 207-3218 oder
http://www.theaterhagen.de, an allen Hagener Bürgerämtern, Tel. 02331 / 207-5777
sowie bei den EVENTIM-Vorverkaufsstellen.