OGS-KINDER ENTWICKELN EIGENES THEATERSTÜCK

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Ein Theaterstück zum Thema „Kinderrechte“ haben 18 Kinder des Offenen Ganztags an der Karl-Ernst-Osthaus-Grundschule in Halden erarbeitet und zum Abschluss ihren Familien vorgeführt. Eine Woche lange haben die Schüler*innen nachmittags nicht nur geprobt, sondern auch den Inhalt selbst entwickelt. Der OGS-Standort liegt in Trägerschaft des Evangelischen Kirchenkreises Hagen. Initiiert hat dieses Projekt OGS-Leiterin Julia Schmidt.

Die Kinder des Theaterteams um Max Moenikes (links), Lukas Penther (rechts) und Anna-Lena Neumann (oben Mitte) sind begeistert von dem Projekt, bei dem sie ganz viel selbst gestalten konnten. Foto: Kristina Hußmann

Unterstützt wurden die Kinder und Betreuer*innen von dem Theaterpädagogen Max Moenikes. „Wir haben uns zunächst einmal kreativ mit dem Thema Kinderrechte auseinandergesetzt und zum Beispiel auch herausgefunden, dass in verschiedenen Ländern ganz andere Rechte wichtig sein können“, erklärt Moenikes.
In diesem Prozess seien ganz viele Ideen entstanden, die die Kinder unter anderem auf Plakaten festgehalten haben. Das Recht auf Kleidung taucht da auf. Aber auch das Recht auf Computerspiele oder aufs Bonbonessen. „Es geht vor allem um das Verhältnis von Müssen, Sollen und Wollen“, sagt der Experte. „In spielerischer Auseinander damit ist dann unser Stück entstanden, das auch pantomimische und interaktive Elemente enthält.“
„Das Projekt macht den Kinder richtig viel Spaß“, wissen Lukas Penther und Anna-Lena Neumann – beide gehören zum Team der OGS in Halden. „Alle sind Feuer und Flamme und können es kaum erwarten, nach dem Essen hierher zu kommen.“ Und was meinen die Kinder?  „Super“ – da sind sie sich einig. „Dass wir dabei so viel spielen können, ist toll“, finden Ella, Laura, Mia und Luise. Damit genüg Zeit für das Projekt bleibt, wurden die Kinder für diese Woche von den Hausaufgaben befreit. Für die Proben und die Aufführung konnte die Theatergruppe das Jugendforum nutzen, das der Schule direkt gegenüber liegt.
Die Kosten für das Projekt müssen übrigens nicht von der OGS gestemmt werden. Das Theaterprojekt wird zur 100 Prozent vom NRW-Ministerium für Kinder, Familie, Flüchtlinge und Integration gefördert.