EIN SOMMERNACHTSTRAUM – Eigenproduktion des Theaters Hagen


Komödie von William Shakespeare
PREMIERE: SAMSTAG, 11. JANUAR 2020, 19.30 UHR ǀ THEATER HAGEN (GROSSES HAUS)

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Die erste Premiere des Theaters Hagen im neuen Jahr findet am 11. Januar 2020 (19.30
Uhr, Großes Haus) statt. Auf dem Programm steht ein Klassiker der Schauspielliteratur:
William Shakespeares Komödie „Ein Sommernachtstraum“.
In diesem weltbekannten Stück ist die Liebe aus den Fugen geraten, denn schon von Beginn
an ist die Konstellation im Ungleichgewicht: Hermia und Lysander müssen fliehen, um ihre
Liebe leben zu können. Helena liebt Demetrius, Demetrius aber liebt Hermia. Der Elfenkönig
Oberon und sein Gehilfe Puck wollen Ordnung in das Quartett der Liebenden bringen und
manipulieren mit einem Zauber die Gefühle von Lysander und Demetrius. Doch nicht nur für
die verzauberten Männer, sondern auch für die Frauen lösen sich innerhalb kurzer Zeit alle
Fixpunkte auf. Für Hermia bricht eine Welt zusammen, als sie den geliebten Lysander
verloren glaubt. Und auch Helena, die sich über Demetrius plötzlich entflammte Liebe freuen
könnte, kann sich sein Verhalten nur als ein grausames Spiel erklären … Die Liebe ist
Theater und Zauberei, und Theater und Zauberei sind praktische Mittel, um mit der Liebe zu
spielen. – Der „Sommernachtstraum“ von Shakespeare, über 420 Jahre alt und doch so
aktuell wie nie, bringt das mit spitzem Geist treffend auf den Punkt. Dabei lenkt die
effektsichere Verknüpfung von lyrisch-musikalischen und komisch-turbulenten Szenen von
der Doppelbödigkeit der Komödie ab. Die Handlungsstränge der drei verschiedenen
Figurengruppen – die weltlichen Liebenden, die Handwerker und die Elfen – verknüpft der
Dramatiker auf meisterhafte Art und Weise miteinander.
In der Inszenierung von Intendant Francis Hüsers, den an diesem Stück v.a. interessiert,
welche Arten von Täuschung, Enttäuschung, Selbsttäuschung und Fremdtäuschung mit der
Liebe verbunden sind, und der phantasievollen Ausstattung von Swen Erik Scheuerling
(Bühne) und Karina Liutaia (Kostüme), die erstmals am Hagener Theater arbeiten, sowie
der Lichtgestaltung von Hans-Joachim Köster sind auf der Bühne zu erleben: Christian
Bergmann, Robin Bohn, Yasin Boynuince, Julia Goldberg, Ralf Grobel, Kristina
Günther, Dan K. Kurland, Alexandra Lowygina, Kristina Nadj, Tillmann Schnieders,
Lucia Schulz, Martin Wißner, Junoh Zobel.
Diese Produktion wird vom Theaterförderverein Hagen e.V. unterstützt und gehört zudem zu
dessen Förderprojekt „Jeder Schüler ins Theater Hagen“, das einen kostenlosen Besuch
für Schüler*innen im Klassen- oder Kursverband ermöglicht (Kontakt:
gruppen@theaterhagen.de)

Weitere Vorstellungen: 17.1. (19.30 Uhr); 31.1. (19.30 Uhr); 13.2. (19.30 Uhr); 26.2. (19.30
Uhr); 8.3. (15.00 Uhr); 28.3. (19.30 Uhr); 3.4.2020 (19.30 Uhr)
Die Stunde der Kritik: Freitag, 31.1.2020, im Anschluss an die Vorstellung, Theatercafé –
Eintritt frei – Zu Gast: Gerhard Preußer (Nachtkritik, Theater heute)

Karten an der Theaterkasse, unter Tel. 02331 / 207-3218 oder http://www.theaterhagen.de,
an allen Hagener Bürgerämtern, Tel. 02331 / 207- 5777 sowie bei den EVENTIM-
Vorverkaufsstellen.