18 Verletzte mit Verdacht auf Kohlenmonoxidvergiftung

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18 Bewohner eines Mehrfamilienhauses, darunter 6 Kinder, klagten am Freitagabend
(3.1.2020) in der Straße „Rosental“ in der Dortmunder Innenstadt über starke
Kopfschmerzen und Übelkeit. Die gegen 19.50 Uhr alarmierte Feuerwehr stellte
deutlich erhöhte Kohlenmonoxid-Konzentrationen in der Atemluft fest und räumte
alle fünf Etagen des Hauses.

Der Rettungsdienst versorgte die Hausbewohner vor Ort. Alle wurden in
Krankenhäuser eingeliefert. Die Kinder sind 2 bis 12 Jahre alt, die Erwachsenen
30 bis 69 Jahre.

Da der herbeigerufene Bezirksschornsteinfeger keine Defekte an den Gasthermen in
den Wohnungen feststellen und die Ursache für den Kohlenmonoxid-Austritt nicht
abschließend geklärt werden konnte, ermittelt jetzt die Dortmunder
Kriminalpolizei.

Während des Einsatzes war die Straße gesperrt.