Krimifestival „Mord am Hellweg“ – Katja Bohnet zu Besuch in Hagen anlässlich der Anthologie

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Katja Bohnet

Katja Bohnet, Jahrgang 1971, studierte Film-
wissenschaften und Philosophie, bevor sie ihr Geld mit Fahrradkurier-Fahrten, Porträtfotos und Zeitungsartikeln verdiente. Sie lebte im Südwesten der USA, inBerlin und Paris, arbeitete im Kibbuz und bereiste vier Kontinente. Jahrelang moderierte sie eine Livesendung auf der ARD und schrieb als Autorin für den WDR. 2012
verfasste sie ihren ersten Roman. Ihre Erzählungen wurden in Literaturzeitschriften und Anthologien veröffentlicht, u. a. im Rahmen des MDR Literaturwett-
bewerbs 2013. Heute lebt sie neben vielen Büchern, Platten und Kindern zwischen Frankfurt und Köln.

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2019 veröffentlichte sie unter dem Pseudonym Hazel
Frost den Thriller „Last Shot“.
Katja Bohnet beteiligt sich am 10. Band der „Mord am
Hellweg“- Anthologie. Sie schreibt eine exklusive
Kurzgeschichte, die in Hagen spielt.

Romane
 Last Shot. Droemer TB, München 2019
(unter dem Pseudonym Hazel Frost)
 Krähentod. Droemer TB, München 2019
 Kerkerkind. Droemer TB, München 2018
 Messertanz. Droemer TB, München 2015

Mehr Informationen:
http://www.katjabohnet.de
https://www.droemer-knaur.de/autoren/8078777/katja-bohnet

Der Hellweg im Fadenkreuz „berühmt-berüchtigter“ Krimistars
Bereits zum zehnten Mal schreiben zahlreiche nationale wie internationale
Kriminalschriftsteller*innen Kurzkrimis für Europas größtes Krimifestival
„Mord am Hellweg“. In den nächsten Monaten wird an 23 Orten der
Kulturregion recherchiert. Die Jubiläums-Anthologie wird pünktlich zum
Festivalbeginn im Herbst 2020 erscheinen.
Europas größtes internationales Krimifestival „Mord am Hellweg“ schickt ab
dem Spätsommer wieder erstklassige Krimiautorinnen und -autoren in die

Hellweg-Region. Nach bereits neun überaus erfolgreichen Hellweg-Antho-
logien mit mehr als 200 Kurzkrimis und über 500 Todesfällen, geht es nun erneut auf Recherchereise. Dabei sind u.a. Ben Aaronovitch, Bernhard
Aichner, Doris Gercke, Andreas Gruber, Elisabeth Herrmann, Jens Henrik

Jensen, Edith Kneifl, Volker Kutscher oder Antti Tuomainen – eine „krimi-
nelle Gesellschaft“, die sich sehen lassen kann.

2002 gegründet wird die Biennale „Mord am Hellweg“ vom 19. September
bis 14. November 2020 mit über 200 Veranstaltungen und weit mehr als
400 Autorinnen und Autoren bereits zum zehnten Mal die Hellweg-Region
bespielen. Die vielfältigen Vorbereitungen sind bereits angelaufen. Um die
am Veranstaltungsprojekt beteiligten Städte und Gemeinden auch zu
literarischen Tatorten werden zu lassen, lädt die Festivalleitung traditionell
bereits weit vor Festivalbeginn bekannte Krimipreisträger*innen und
Bestsellerautor*innen zur Recherche in die Region ein. Zwei bis drei Tage haben die Schriftsteller*innen Zeit, sich für einen lokalen Kurzkrimi inspi-
rieren und auf ihren persönlichen Ort einzulassen. Mindestens ein Mord ist Pflicht in Dortmund, Hagen, Unna, Lünen, Schwerte, Soest und anderen
beteiligten Städten und Gemeinden der Region.
Welche Verbrechensfantasien die Recherchereisen der illustren Krimischar
geweckt haben, wird im September 2020 enthüllt, wenn die beliebte „Mord am Hellweg“-Anthologie zum zehnten Mal pünktlich zu Festivalbeginn im Grafit Verlag
(Emons Köln) erscheint. Wie Mörder an den Tatort kehren dann auch die Autorinnen
und Autoren in „ihre“ Städte zurück, um sich und ihre Mordgeschichten bei einer Lesung
vorzustellen.

Fast alle bedeutenden Krimiautor*innen des deutschsprachigen Raums sowie inter-
nationale Gäste haben inzwischen für eine „Mord am Hellweg“-Anthologie geschrieben.

Herausgegeben und lektoriert wird auch der zehnte Band von Kriminalschriftsteller und
Publizist H.P. Karr und der Festivalleitung von „Mord am Hellweg“, Herbert Knorr (Leiter
Westfälisches Literaturbüro in Unna e.V.) und Sigrun Krauß (Kreisstadt Unna, Leiterin
Bereich Kultur). Folgende 24 Autorinnen und Autoren reisen für die Jubiläumsausgabe in
den nächsten Monaten in die Region:
Österreichs erfolgreichste Krimiautorin Edith Kneifl („Todesreigen in der Hofreitschule“)

macht sich auf den Weg nach Ahlen (Westf) und Bestsellerautorin Gisa Pauly („Sturm-
flut“) reist nach Bad Sassendorf. Wilsberg-Erfinder Jürgen Kehrer („Wilsberg – Ein bisschen Mord muss sein“) schaut sich in Bergkamen um und Benedikt Gollhardt in
Bönen. Er wurde vor seinem Thriller-Debüt „Westwall“ besonders als Drehbuchautor
von Serien wie „Danni Lowinski“ und „Türkisch für Anfänger“ bekannt. Dortmund wird
Schauplatz des Kurzkrimis von Volker Kutscher, dessen berühmte Gereon-Rath-Romane
derzeit als „Babylon Berlin“ von ARD/Sky u.a. verfilmt werden. Die Grande Dame des deutschen Krimis und Bella-Block-Erfinderin Doris Gercke lässt sich von Erwitte inspi-
rieren und die Düsseldorfer KRIMICOPS, die schon fast Kultstatus haben, suchen in Fröndenberg/Ruhr nach einem Tatort. Der Glauser-Preisträger und österreichische
Starautor Bernhard Aichner, der im September seinen neuen Thriller „Der Fund“
herausbringt, reist nach Gelsenkirchen. Katja Bohnet („Krähentod“) macht Hagen
unsicher und den vielfach preisgekrönten Wiener Andreas Gruber, der sonst den
schrägen Profiler Maarten S. Sneijder ermitteln lässt, zieht es nach Hamm.
Auf Recherchereise nach Holzwickede fährt Glauser-Preisträger Horst Eckert („Der Preis
des Todes“) und Krischan Koch („Mörder mögen keine Matjes“), den man durch seine
skurrilen Küstenkrimis kennt, lässt für „Mord am Hellweg“ die Nordsee hinter sich und
macht sich auf den Weg nach Iserlohn. Der finnische Autor Antti Tuomainen („Palm
Beach Finland“), der u.a. mit dem Clue Award, dem finnischen Krimipreis ausgezeichnet wurde, macht Kamen zum Schauplatz des Verbrechens und der deutsche Spaßkrimi-
könig Ralf Kramp („Aus finsterem Himmel“) treibt sein Unwesen in Lüdenscheid. Die derzeit vielleicht bedeutsamste deutschsprachige Krimischriftstellerin Elisabeth
Herrmann („Joachim-Vernau-Reihe“) reist nach Lünen und nach Schwerte der Brite Ben Aaronovitch, dessen Reihe um den Londoner Polizisten Peter Grant („Flüsse-von-
London-Reihe“) die internationalen Bestsellerlisten im Sturm eroberte.

In ihrem Thriller „Im Jahr der Finsternis“ lässt sie ganz Europa im Chaos versinken, ab
Herbst plant die gebürtige Italienerin I. L. Callis dasselbe mit Selm. Der kulinarische Krimiexperte Carsten Sebastian Henn („Der letzte Caffè“) sucht in Soest nach Ver-
brechen und einer der besten deutschsprachigen Krimiautoren überhaupt Jan Costin Wagner („Kimmo-Joentaa-Reihe“) im und für den Kreis Unna. Jens Henrik Jensen, Autor
der OXEN-Trilogie um den schwer traumatisierten Elitesoldaten Niels Oxen, sucht in der
Stadt Unna nach einem Schauplatz für seinen Kurzkrimi. Christof Weigold („Der blutrote
Teppich“), bekannt für seine raffinierten 20er Jahre Hollywood-Krimis um Privatdetektiv
Hardy Engel, wird die düstere Vergangenheit des Nicolaiviertels in Unna unter die Lupe nehmen. Als Inspiration für den großen deutschen Krimimeister Friedrich Ani („Tabor-
Süden-Reihe“) dient Werl und Sven Stricker („Sörensen fängt Feuer“), der u.a. als Hörspielregisseur der Werke von Henning Mankell bekannt wurde, reist nach Wickede.

Melanie Raabe („Der Schatten“), die 2011 den ersten Platz beim Deutschen Kurzkrimi-
Preis belegte und seit Jahren eine der wichtigsten Krimischriftstellerinnen Deutschlandsist, schreibt für Witten.