„ZDFzeit“ dreht Doku über die deutschen Wurzeln der Windsors

In Coburg, Gotha und St. Wendel haben die Dreharbeiten für eine „ZDFzeit“-Dokumentation begonnen, die den Wurzeln des Hauses Windsor nachspürt. Im Jubiläumsjahr „200. Geburtstag von Prinz Albert und von Queen Victoria“ rücken die deutschen Verwandten der Royal Family in den Fokus. Im Mittelpunkt der Dokumentation steht die Spurensuche von Sarah Duchess of York, die auf ihrer Reise durch Deutschland und England exklusiv von einem Team des ZDF begleitet wird.

Sie wird bisher unveröffentlichte Briefe, Dokumente und Tagebücher einsehen, die das Mysterium um Prinz Alberts Mutter Luise aufklären sollen. In der Geschichte des britischen Königshauses ist bisher wenig bekannt über diese erste „Prinzessin der Herzen“, die im 19. Jahrhundert nach einem Skandal, der europaweit für Aufsehen sorgte, in die Verbannung geschickt wurde.

In Begleitung der ZDF-Autoren Ulrike Grunewald und Karlo Malmedie wird die Herzogin von York Schlösser und bislang verschlossene Archive besuchen und der Frage nachgehen, welchen Einfluss das Schicksal Prinz Alberts und seiner Mutter auf das Haus Sachsen-Coburg und Gotha und die britische Monarchie hatte. Werte wie Bürgernähe, soziales Engagement und vorbildliches Familienleben waren damals am Hof nicht selbstverständlich und hielten erst mit Albert und Victoria Einzug.

Für Sarah Duchess of York ist es eine faszinierende und persönliche Reise, da Luise eine direkte Ahnin ihrer beiden Töchter Prinzessin Beatrice und Prinzessin Eugenie ist. Sie wird die Schlösser Callenberg und Rosenau in Coburg besuchen sowie Schloss Friedenstein in Gotha und schließlich in St. Wendel Station machen, wohin Prinz Alberts Mutter Luise verbannt wurde und wo sie noch heute großes Ansehen als Wohltäterin genießt.

Die Dreharbeiten für diese Doku werden noch bis in den Sommer fortgesetzt, die Ausstrahlung auf dem „ZDFzeit“-Sendeplatz dienstags um 20.15 Uhr ist für Herbst 2019 geplant.