Anregendes Künstlergespräch in der Dr. Carl Dörken-Galerie in Herdecke

Lebendig ging es am vergangenen Freitag, dem 24. Mai 2019, in der Dr. Carl Dörken Galerie zu. Die beiden Künstlerinnen der aktuellen Ausstellung, Sybille Hassinger (Dortmund) und Silke Leverkühne (Düsseldorf), haben bereitwillig zu den vielen Fragen des Publikums Auskunft gegeben. Diese bezogen sich sowohl auf ihren Werdegang und ihre Entscheidung, sich auf das Abenteuer einer künstlerischen Karriere einzulassen, als auch auf die Herausforderung, den eigenen Weg zu finden und immer wieder neu sich künstlerisch zu verorten.

Für beide haben anfangs engagierte Kunsterzieher in der Schule ihnen die Perspektive künstlerischer bzw. kreativer Arbeit Nahe gebracht, dann war es die eigene Leidenschaft und die Atmosphäre an der Düsseldorfer Kunstakademie oder am Fachbereich Design der Fachhochschule in Dortmund, die ihre Überzeugung stärkte, auf dem richtigen Weg zu sein. Aber Hassinger und Leverkühne haben auch deutlich gemacht, dass die Arbeit nicht einfach so von der Hand geht, dass es auch mal „stockt“, dass man nicht sofort weiterkommt, und dass dazu auch Umwege und Experimente ohne ein klares Ergebnis gehören. Nur wenn man intensiv dabeibleibt und sich „durchbeißt“ und dran bleibt, könne man um zu Ergebnissen kommen, die in sich tragfähig sind und dem eigenen Anspruch genügen.

Noch bis zum 7. Juli 2019 sind die Werke von Hassinger und Leverkühne in der Dr. Carl Dörken-Galerie an der Wetterstraße 60 in Herdecke jeweils am Wochenende in der Ausstellung „In anderen Gefilden“ zu sehen.

Foto Dörken Stiftung