Dreharbeiten in Heilbronn für SWR Serie „Der letzte Wille“

Neue Serie von Autorin und Regisseurin Ulrike Grote

Ein Heim voll eigenwilliger alter Menschen, aufmüpfiges Personal und eine neue Heimleitung, die dafür gar kein Verständnis hat: Autorin und Regisseurin Ulrike Grote inszeniert eine neue komödiantische Serie für den SWR. In Heilbronn sind die Dreharbeiten für sechs Folgen von „Der letzte Wille“ angelaufen, gedreht wird bis Mitte Juli. Wie schon bei ihrer Erfolgsserie „Die Kirche bleibt im Dorf“ versieht Ulrike Grote auch „Der letzte Wille“ mit schwäbischem Wortwitz und schrägem Humor und schaut dabei mit ebenso liebevollem wie schonungslosem Blick auf die späten Jahre des Lebens.

Wiedersehen mit Darsteller*innen

Produziert wird „Der letzte Wille“ von der Fortune Cookie Film+ im Auftrag des SWR, Produzentin ist Ilona Schultz. Zu dem großen Ensemble gehören u. a. Janna Striebeck, Karoline Eichhorn, Sabine Hahn, Katharina Matz, Franziska Küpferle, Hannah Walther, Gosia Konieczna, Joachim Raaf, Christian Pätzold, Willem Menne, Jürgen Haug, Christian Koerner, Jochen Striebeck, Nicki von Tempelhoff und Eugene Boateng, von denen etliche bereits aus „Die Kirche bleibt im Dorf vertraut sind.

Und darum geht’s

Ein Hort des Friedens war die Villa September vermutlich noch nie, denn die alten Leute, die dort leben, sind meinungsfreudig und zu meckern gibt es in der vergangenen Pracht der Villa einiges. Als aber die menschenfreundliche Besitzerin Dagmar Winkelmann plötzlich stirbt und ihre Nichte Ella die Altersresidenz übernimmt, wird es ungemütlich. Ella hat sich ihr Erbe eindeutig anders vorgestellt, als für ein marodes, unterfinanziertes Altenheim verantwortlich zu sein, dessen Bewohner mehrheitlich einen unverständlichen Dialekt sprechen. Denn dummerweise kann sie das Anwesen erst verkaufen, wenn keine*r der Alten mehr in der Villa September wohnt. Und so arbeitet Ella entschlossen an deren Vertreibung. Gespart werden muss eh, also fängt sie beim Essen an und hört beim Personal noch nicht auf. Den Bewohnern, Käthe, Horst, Heinrich, Theo und all den anderen, wird erst mal himmelangst, sie fürchten um ihr Zuhause – und wer weiß, wie weit die neue Chefin in ihrem Eifer noch gehen wird … Dann aber mobilisieren sie ihr Widerstandspotential, und davon ist einiges vorhanden. Und auch die Angestellten lassen nicht einfach alles mit sich machen. Alle Seiten entwickeln beträchtlichen Einfallsreichtum, die Intrigen gehen hin und her und es wird stürmisch in der Villa September.

Hinter der Kamera

„Der letzte Wille“ umfasst 6 x 45 Minuten, der Sendetermin ist noch nicht bekannt. Kameramann ist Thomas Vollmar, Schnitt: Henrike Dosk, Szenenbild: Tanja Arlt, Kostümbild: Henrike Luz, Produktionsleitung: Wolfgang Krenz, Producerin: Mina Avravmova. Die Redaktion liegt bei Margret Schepers und Brigitte Dithard.