Deutscher Filmpreis: Vier Lolas für WDR-Kinokoproduktion „Styx“

Gleich vier Lolas gingen am Freitagabend (3.5.) bei der Verleihung des Deutschen Filmpreises an die WDR/ARTE-Kinokoproduktion „Styx“.

Die Lola in Silber gab es in der Kategorie „Bester Film“. Als „Beste Hauptdarstellerin“ wurde Susanne Wolff ausgezeichnet. Andreas Turnwald, Uwe Dresch, André Zimmermann und Tobias Fleig gewannen in der Kategorie „Beste Kamera / Bildgestaltung“ und Benedict Neuenfels erhielt den Preis in der Kategorie „Beste Kamera / Bildgestaltung“. Benedict Neuenfels erhält in diesem Jahr auch den Ehrenpreis des DEUTSCHEN KAMERAPREISES.

Die WDR Kino-Koproduktion „Styx“ um die Kölner Notärztin Rike (Susanne Wolff) nimmt die Zuschauerinnen und Zuschauer zunächst mit auf einen Segeltörn. Im Atlantischen Ozean will die Einhandseglerin eigentlich entspannen, eine Auszeit vom hektischen Alltag finden. Doch als sie auf ein schwer beschädigtes und hoffnungslos überfülltes Flüchtlingsboot stößt, muss sie wieder um Leben kämpfen. Auf der Berlinale 2018 eröffnete „Styx“ die Sektion Panorama Special und konnte gleich zwei Preise gewinnen: den Preis der Ökumenischen Jury sowie den für deutsche Spiel-, Dokumentar- oder Essayfilme verliehene Heiner-Carow-Preis der DEFA-Stiftung. Beim Panorama Publikumspreis erreichte das Flüchtlings- und Hochseedrama den zweiten Platz.

„Styx“ stammt aus der Feder von Regisseur und Drehbuchautor Wolfgang Fischer, die WDR-Redaktion hat Andrea Hanke. Eine Produktion der Schiwago Film, gefördert von der Filmstiftung NRW.