Kurt-Magnus-Preis für SWR Mitarbeiterin

Charlotte Grieser für Beiträge der multimedialen Abteilung Wissen und Bildung ausgezeichnet

2_Charlotte_Grieser.jpgFrankfurt, Baden-Baden. Die Jury des Kurt-Magnus-Preis 2019 hat entschieden, in diesem Jahr zwei zweite Preise, sowie einen dritten und vierten Preis zu vergeben. Einer der beiden mit 6000 Euro dotierten zweiten Preise geht an die SWR Mitarbeiterin Charlotte Grieser, die für die multimediale Abteilung Wissen und Bildung in Baden-Baden arbeitet. Eingereicht waren insgesamt sieben junge Kandidatinnen und Kandidaten aus den ARD-Landesrundfunkanstalten sowie dem Deutschlandradio.

Kommentar und Beitrag für SWR2 Wissen überzeugte die Jury Die Jury lobt die Vielfalt und Bandbreite der Einreichung von Charlotte Grieser. Als meinungsstarke Autorin überzeugt sie in einem Kommentar zum Grundsatzurteil des Bundesverfassungsgerichtes zur Intersexualität, in dem sie schlüssig und nachdrücklich ihre Auffassung belegt, dass das Urteil nicht nur richtig sei, sondern auch längst überfällig. Besonders beeindruckt hat die Jury ein Beitrag über den Großen Ameisenbär, den die junge Journalistin in einem Portrait für SWR2 Wissen den Hörerinnen und Hörern nahebringt. Genaue Beobachtung, plastische Schilderung und auch eine gehörige Portion Witz kennzeichnen dieses Stück, mit dem sie sich als ausgezeichnete und talentierte Journalistin im Bereich Wissenschaft empfiehlt. Charlotte Grieser arbeitet nach ihrem Volontariat beim SWR (2013-2015) als freie Mitarbeiterin für die multimediale Abteilung Wissenschaft und Bildung. Von 2004 bis 2011 studierte sie Theater-, Film und Fernsehwissenschaft in Köln und schloss das Studium mit dem Magister ab. Bereits in ihrer Studienzeit arbeitete sie beim Hochschulradio der Universität mit und war nebenbei auch für andere Medien als Journalistin sowie als Medientrainerin tätig.