Dreharbeiten zu zwei neuen Filmen der Reihe „Über die Grenze“

Carlo Ljubek, Anke Retzlaff und Philippe Caroit ermitteln im deutsch-französischen Grenzgebiet

190401_Bild 1_Drehstart_Ueber_die_Grenze.jpgIm Mittelpunkt der Reihe „Über die Grenze“ für den „DonnerstagsKrimi im Ersten“ stehen die Ermittler der grenzüberschreitenden Einheit GZ in Kehl, die für Ermittlungen zwischen Deutschland und Frankreich zuständig sind. Im vergangenen Jahr erfolgreich gestartet, geht es nun mit Dreharbeiten für zwei neue Filme in Kehl, Straßburg und Umgebung weiter. Die Drehbücher schrieben Stefan Wild und Martin Muser sowie Carsten Unger, Regie führt wieder Michael Rowitz. Polyphon Pictures produziert im Auftrag von ARD Degeto und SWR.

Zwei gefährliche Einsätze im Grenzgebiet Gemeinsam mit Anke Retzlaff als Leni Herold und Philippe Caroît als Yves Kléber steht Carlo Ljubek als neuer Revierleiter Niko Sander vor der Kamera. Zu seinem Team gehören außerdem Tino Loher (Bernhard Piesk) und die französischen Kollegen Yves Kléber (Philippe Caroit), Ségolène Combass (Noémi Kocher) und Joanne Trudeau (Karmelo Shako). In „Götterfunken“ (AT) müssen sich die Ermittler mit dunklen Geschäften im Schatten des Straßburger Europaparlaments auseinandersetzen, in „Krieg der Sterne“ (AT)scheint sich eine neue Droge ausgerechnet über ein Edelrestaurant im Grenzgebiet zu etablieren.

„Über die Grenze – Götterfunken“ Transportunternehmer Rolf Geissler (Stephan Kampwirth) ist Lobbyist am Europaparlament in Straßburg und kämpft gegen eine Verschärfung des Schengener Informationssystems. Die Ermittler der grenzüberschreitenden Einheit ahnen warum: Sie verdächtigen Geissler des Menschenhandels und der Korruption, ein Geschäftsmodell, das durch eine Verschärfung der Regeln gefährdet wäre. Deshalb schleust Leni Herold die Prostituierte Natia (Karoline Teska) in einen von Rolf Geissler organisierten Empfang, bei dem der Lobbyist für einen exklusiven Kreis von Politikern und Journalisten Wahlkampf mit ganz eigenen Mitteln macht. Doch Geissler durchschaut, dass Natia eine Informantin des GZ ist. Leni Herold gelingt es zwar, die junge Frau vor den auf sie angesetzten Killern zu retten. Aber sie muss erkennen, dass Natia ihre eigene Agenda hat und dabei auch vor Waffengewalt nicht zurückschreckt …

„Über die Grenze – Krieg der Sterne“ GZ-Chef Niko Sander wird mit seiner Verlobten Franziska in dem Kehler Szene-Restaurant „Coq coloré“ Zeuge eines Überfalls, bei dem ein Gast erschossen wird. Als auch Franziska bedroht wird, erschießt Niko aus Notwehr eine der Angreiferinnen, Amelia Ortega. Zwei Täter entkommen, doch die Kommissare können die Diebesbeute beschlagnahmen: Lebensmittel im Wert von mehreren Tausend Euro und mit einer großen Geldsumme in einem vakuumierten Beutel. Um die Hinter-gründe des Überfalls zu ermitteln, wird Leni ins Restaurant eingeschleust. Sie soll herausfinden, woher das Geld kommt und welche Rolle der exzentrische Küchenchef Michel Leroy (Aaron Karl) spielt. Niko und sein Team nehmen währenddessen Silke Steiner (Lana Cooper), die Inhaberin des Restaurants und eines Weingutes im Elsass genauer unter die Lupe. Wie sich herausstellt, geht es um eine neue Droge, die im Großraum Baden und Elsass reißenden Absatz findet. Und es geht um Geldwäsche im großen Stil.

Dreharbeiten bis Ende Mai

Michael Rowitz inszeniert „Über die Grenze – Götterfunken“ (AT) nach dem Drehbuch von Stefan Wild und Martin Muser sowie „Über die Grenze – Krieg der Sterne“ (AT) nach dem Drehbuch von Carsten Unger. Kameramann ist Alexander Fischerkoesen. Produzentin ist Sabine Tettenborn, die Redaktion liegt bei Manfred Hattendorf (SWR) und Katja Kirchen (ARD Degeto). Bis voraussichtlich 29.5.19 wird in Kehl, Straßburg und Umgebung gedreht.