ZDF-Produktionen für Deutschen Filmpreis LOLA nominiert

Mit vier Produktionen steht das ZDF im Wettbewerb um den Deutschen Filmpreis, die LOLA 2019. z.jpgIn der Kategorie Bester Dokumentarfilm ist „Hi, A.I. – Liebesgeschichten aus der Zukunft“ nominiert. In gleich zwei Kategorien vorgeschlagen, als Bester Spielfilm und für die Beste Tonqualität, ist die ZDF-Kino-Koproduktion „Transit“ nach dem gleichnamigen Roman von Anna Seghers unter der Regie von Christian Petzold. Im Wettbewerb um die Beste männliche Nebenrolle konkurrieren Alexander Fehling („Das Ende der Wahrheit“) und Martin Wuttke („Glück ist was für Weicheier“).

Im Wettbewerb um den besten Dokumentarfilm steht „Hi, A.I. – Liebesgeschichten aus der Zukunft“ von Isa Willinger (Buch und Regie). Nominiert ist Produzent Stefan Kloos. Der Film erzählt Geschichten von Beziehungen zwischen Menschen und Robotern und stellt die Frage, wie wir zukünftig mit künstlicher Intelligenz zusammenleben werden. Produziert hat Kloos & Co. Medien in Koproduktion mit ZDF/Das kleine Fernsehspiel. Die Redaktion hat Claudia Tronnier.

In der Kategorie Bester Spielfilm geht die ZDF-Kino-Koproduktion „Transit“ in den Wettbewerb. Nominiert sind die Produzenten Florian Koerner von Gustorf, Michael Weber und Antonin Dedet. Regisseur Christian Petzold inszenierte den Film nach dem gleichnamigen Roman von Anna Seghers. „Transit“ konkurriert außerdem um die Beste Tongestaltung: Nominiert für den Preis in dieser Kategorie sind Dominik Schleier, Christian Conrad, Martin Steyer und Andreas Mücke-Niesytka. Der Film erzählt die Geschichte von Georg, der 1942 im letzten Moment seiner Verhaftung entgehen kann, indem er die Identität des Schriftstellers Weidel annimmt. In Marseille trifft er auf Marie Weidel, die seit Wochen auf ihren Mann wartet und nicht weiß, dass er nicht wiederkommen wird. Zwischen den beiden Verlorenen entsteht eine leidenschaftliche Affäre. „Transit“ ist eine Koproduktion des ZDF mit ARTE, Schramm Film Koerner & Weber, Berlin sowie neon productions, Marseille. Die Produzenten sind Florian Koerner von Gustorf, Michael Weber und Antonin Dedet. Gefördert wurde der Film vom MEDIENBOARD Berlin Brandenburg, BKM, FFA, DFFF, MINI-TRAITE und EURIMAGES. Die ZDF-Redaktion hat Caroline von Senden.

Alexander Fehling ist nominiert für die Beste männliche Nebenrolle in dem Politthriller „Das Ende der Wahrheit“. Fehling spielt einen hochrangigen BND-Mitarbeiter, der in den internationalen Waffenhandel verstrickt zu sein scheint. Der Film von Philipp Leinemann ist eine Produktion von Walker + Worm Film in Koproduktion mit ZDF/Das kleine Fernsehspiel in Zusammenarbeit mit ARTE, Hellinger/Doll Filmproduktion, Philipp Leinemann und in Zusammenarbeit mit Roter Film. Die Redaktion liegt bei Jörg Schneider, ZDF/Das kleine Fernsehspiel, Doris Hepp, ZDF/ARTE, und Andreas Schreitmüller, ARTE.

Ebenfalls im Wettbewerb um die Beste männliche Nebenrolle steht Martin Wuttke für seine Rolle in der Tragikomödie „Glück ist was für Weicheier“. Wuttke spielt darin einen Familienvater, der mit seinen beiden Töchtern alle Höhen und Tiefen durchlebt und sich stets darum bemüht, das Leben positiv zu sehen. Der Film von Silvia Wolkan (Buch) und Anca Miruna Lazarescu (Regie) wurde produziert Walker + Worm Film mit dem ZDF/Das kleine Fernsehspiel. Die Redaktion im ZDF hat Jörg Schneider.

Die 69. Verleihung des Deutschen Filmpreises findet am Freitag, 3. Mai 2019, in Berlin statt.