Marek Janowski mit dem WDR Sinfonieorchester auf Geburtstagstournee

Am 18. Februar feiert der in Wuppertal aufgewachsene Dirigent Marek 
Janowski seinen 80. Geburtstag. Mit Konzerten in Köln, Wuppertal, 
Bielefeld und Berlin erweist das WDR Sinfonieorchester seinem 
vertrauten Partner die Ehre. 

Marek Janowski ist durch die intensive Schule des deutschen 
Repertoiretheaters gegangen, eine Prägung, der er - auch im eigenen 
Urteil - viel verdankt. Dem komplexen Zusammenspiel von Bühne und 
Orchestergraben ein Höchstmaß an Präzision und Geschmeidigkeit 
abzutrotzen sowie stets Qualität einzufordern, das wird Janowskis 
Markenzeichen und prägt auch seinen Ruf als "Orchestererzieher". 
Janowskis kompromisslos fordernder, aber eben auch höchst 
ökonomischer Probenstil bringt stets in kürzester Zeit bemerkenswerte
Ergebnisse hervor. Seine große internationale Karriere führte ihn als
Orchesterchef nach Köln, Dresden, Berlin, Genf, Paris und Monte Carlo
sowie als Gastdirigent zu vielen bedeutenden Orchestern weltweit. Er 
dirigierte an den großen Opernhäusern und 2016 schließlich bei den 
Bayreuther Festspielen. 

Mit dem WDR Sinfonieorchester verbindet Janowski eine enge 
Zusammenarbeit. Die gemeinsamen Interpretationen faszinieren immer 
wieder durch das Wechselspiel von rhetorischer Strenge und gestischer
Freiheit, ob bei Werken von Ludwig van Beethoven, Richard Strauss 
oder Paul Hindemith. 

Auf der Geburtstagstournee dabei ist der junge koreanische Pianist 
Seong-Jin Cho, der im Oktober 2015 weltweit Aufmerksamkeit erregte, 
als er den 1. Preis beim Internationalen Chopin-Wettbewerb in 
Warschau gewann. Ende 2017 folgte sein internationaler Durchbruch, 
als er für den erkrankten Lang Lang im Konzert der Berliner 
Philharmoniker unter Simon Rattle einsprang. Mit seinem Debüt-Album 
setzte der Exklusivkünstler der Deutschen Grammophon sich sogar an 
die Spitze der koreanischen Pop Charts.

Auf dem Programm der Konzerte am 22. Februar in der Kölner 
Philharmonie und am 27. Februar in der Historischen Stadthalle 
Wuppertal steht zunächst Ludwig van Beethovens Klavierkonzert Nr. 3 
c-Moll op. 37, in dessen kantabel strömendem Mittelsatz sich bereits 
die Romantik ankündigt - da ist der Schritt zu Schuberts "großer" 
C-Dur-Sinfonie D 944 nicht mehr weit, die Janowski nach der Pause 
dirigiert.

In der Bielefelder Oetkerhalle (23. Februar) und Berliner 
Philharmonie (24. Februar) erklingt statt der Schubert-Sinfonie 
Beethovens Sinfonie Nr. 3, die "Eroica".

 

 

 

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