BERLINALE 2019: ARD mit zwei Koproduktionen im Wettbewerb Insgesamt 40 ARD-Koproduktionen werden in diesem Jahr auf den 69. Internationalen Filmfestspielen gezeigt

Mit zwei internationalen Koproduktionen ist die ARD beim diesjährigen Wettbewerb um die Goldenen und Silbernen Bären dabei:

Nadav Lapids Film „Synonyms“ (WDR/ARTE) – eine französisch-israelisch-deutsche Koproduktion – ist ein tragikomisches Puzzle über einen jungen Israeli, der sein Heimatland verlässt und nach Paris zieht. Yoav strebt danach, kein Israeli mehr zu sein, sondern Franzose zu werden. Der Weg führt über die Wörter, die Sprache. Deshalb hört er auf, hebräisch zu sprechen. Sein einsprachiges Französischwörterbuch, der „Micro Robert“, wird sein treuer Gefährte.

Die internationale Koproduktion „The Kindness of Strangers“ (WDR/ARTE) von Regisseurin Lone Scherfig, die auch das Drehbuch schrieb, ist ein modernes Großstadt-Märchen um Liebe, Hoffnung und Neuanfang. Während eines harten Winters in New York kreuzen sich die Schicksale von fünf Menschen in einem russischen Traditionslokal. Es gelingt ihnen, die soziale Kälte durch Mitgefühl und Zwischenmenschlichkeit zu überwinden.

Insgesamt ist die ARD bei der 69. BERLINALE mit 40 Koproduktionen vertreten, darunter auch viele Dokumentarfilme. Im „Berlinale Special“ wird Heinrich Breloers neues Dokudrama über den Dramatiker und Lyriker Bertolt Brecht gezeigt; der Film in zwei Teilen ist im März auf ARTE und im Ersten zu sehen.

Volker Herres, Programmdirektor Erstes Deutsches Fernsehen: „Gesellschaftliche Verantwortung und die Komplexität der Welt stehen im Mittelpunkt vieler Filme, die in diesem Jahr auf der BERLINALE gezeigt werden. Und eben diese Thematik bestimmt auch die meisten ARD-Koproduktionen auf den 69. Internationalen Filmfestspielen. Die ARD steht mit ihren Koproduktionen für Relevanz und hintergründige Geschichten – und das spiegelt sich auch in ihrem Engagement für den Kinofilm wider. Ob Dokumentar- oder Spielfilm, die ARD ist einer der wichtigsten Partner für engagierte Kinoprojekte, die unsere Wirklichkeit inhaltlich und formal auf der Höhe der Zeit reflektieren.“

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