Sexspielzeuge unter dem Tannenbaum

Alle Jahre wieder kommt die Frage nieder: was den Liebsten zu Weihnachten schenken? Den Partner mit einem Sexspielzeug als Präsent zu überraschen, das können sich mehr als die Hälfte aller Frauen und Männer in Deutschland gut vorstellen (54 Prozent Frauen, 57 Prozent Männer). Das ergab der TENGA Männerreport 2018, die weltweit umfassendste Studie zu Selbstbefriedigung, Sexualität und Stereotypen.

Mehr als zwei Drittel würden sich freuen, selbst so originell beschenkt zu werden (61 Prozent Frauen, 67 Prozent Männer). Jedoch hinken die Deutschen hinterher – sowohl in der UK wie in den USA stehen mehr als sieben von zehn der Befragten beider Geschlechter dazu, dass sie sich über ein erotisches Geschenk von ihrem Partner freuen würden. Um die 60 Prozent befürworten die Idee, selbst Sextoys zu verschenken. Aber auch unter guten Freunden wird das Sextoy zunehmend als originelles Präsent beliebter. Jedem dritten Deutschen und Engländer gefällt diese Vorstellung – vorausgesetzt, dass er oder sie damit von einer guten Freundin beschenkt würde und nicht von einem guten Kumpel. Auch Amerikaner fühlen sich bei Frauen als Schenkenden von Sextoys wohler und führen das Länderranking sogar an: 39 Prozent der Frauen und die Hälfte der Männer begrüßen den Gedanken, von einer guten Freundin ein Sexspielzeug geschenkt zu bekommen.

Masturbation ist kein Thema

„Mit Frauen über Sex zu sprechen, ist für Männer naturgemäß sehr reizvoll. Deswegen finden sie auch die Vorstellung, von der Partnerin oder gar besten Freundin ein Sexspielzeug geschenkt zu bekommen, deutlich attraktiver als vom eigenen Geschlecht. Zumal Männer untereinander viel weniger über Masturbation sprechen“, bestätigt Urologe und Bestsellerautor von „Fit im Schritt“, Volker Wittkamp, die Ergebnisse. Befragt nach den Gründen dafür gibt die Mehrheit der deutschen Herren im Männerreport an, Masturbation sei Privatsache und nichts, worüber man sich unter Männern austauschen müsse (rd. 70 Prozent). Da sind sich die Männer quer über alle Generationen hinweg einig. Im globalen Vergleich liegen die deutschen Männer damit übrigens im Mittelfeld (64 Prozent fühlen sich nicht wohl, mit Männern über Masturbation zu sprechen) hinter Großbritannien (61 Prozent) und den USA (57 Prozent).

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