Preisverleihung der Deutschen Akademie für Fernsehen 2018: ARD-Koproduktionen in 13 der insgesamt 21 Kategorien ausgezeichnet

In Berlin wurden am Freitag die Preise der Deutschen Akademie für Fernsehen vergeben. 13 ARD-Koproduktionen erhielten den unabhängigen Branchenpreis für herausragende Einzelleistungen im deutschen Fernsehen.

Als beste Regiearbeit wurde Hans-Christian Schmid für „Das Verschwinden“ (BR/ARD Degeto/NDR/SWR) ausgezeichnet. Ein weiterer Preis ging an „Das Verschwinden“ in der Kategorie beste Tongestaltung für Patrick Veigel (Ton) und Florian Beck (Mischung). Den Preis für das beste Drehbuch erhielt Dorothee Schön für „Kästner und der kleine Dienstag“ (ARD Degeto/WDR/ORF). Über einen Preis als beste Schauspielerin konnte sich Petra Schmidt-Schaller für ihre Hauptrolle in „Eine gute Mutter“ (NDR/ARD Degeto) freuen. Für den besten Filmschnitt wurde Janina Gerkens mit „Die Freibadclique“ (SWR/ARD Degeto/MDR/NDR/SR) ausgezeichnet. Der Preis für das beste Szenenbild ging an Albrecht Konrad für „Gladbeck“ (ARD Degeto/Radio Bremen).

Fünf Preise erhielt die Eventserie „Babylon Berlin“ (ARD Degeto): Ausgezeichnet wurden Tom Tykwer und Johnny Klimek für die Musik, Pierre-Yves Gayraud für das Kostümbild, Heiko Schmidt, Kerstin Gaecklein und Roman Braunhofer für das Maskenbild, Dani Stein in der Kategorie Stunt und Robert Pinnow für die VFX/Animation.

In der Kategorie Fernseh-Journalismus wurden Stephan Lamby und Egmont Koch für ihre Dokumentation „Bimbes – Die schwarzen Kassen des Helmut Kohl“ (SWR) geehrt.

Der Preis für die beste Fernsehunterhaltung ging an Maren Kroymann, Philipp Käßbohrer und Matthias Murmann für die Sketch-Comedy „Kroyman“ (Radio Bremen, SWR, NDR und rbb).

Die Deutsche Akademie für Fernsehen wurde im Dezember 2010 gegründet, um den Kreativen aus allen Gewerken der Entwicklung und Herstellung von Fernsehprogrammen eine eigene Stimme zu geben und sich in die Diskussion um Fragen der inhaltlichen und künstlerischen Qualität des Fernsehens einzumischen.

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