580.000 Euro für die Deutsche AIDS-Stiftung aus Benefiz-Auktion in Köln

In Köln kamen am Mittwochabend bei der Benefiz-Auktion „Artists against AIDS“ 580.000 Euro für die Deutsche AIDS-Stiftung zusammen. Kuratorin Jeane Freifrau von Oppenheim und Kristel Degener, Geschäftsführerin der Stiftung, hatten zu einem festlichen Galadiner eingeladen.

160 Gäste, darunter Sammlerinnen und Sammler aus dem Rheinland kamen ins New Yorker.Dock.One, um „30 Jahre Kunstauktionen für die Deutsche AIDS-Stiftung“ zu feiern und auf 33 Kunstwerke mitzubieten.

Kunstauktion für die Deutsche AIDS-Stiftung mit Rekord-Erlös

Die Jubiläumsauktion war – nach der ersten Auktion von 1988 – die erfolgreichste in 30 Jahren. Beide Auktionen hat Jeane Freifrau von Oppenheim für die Stiftung organisiert. Die Versteigerung führte Henrik Hanstein vom Kunsthaus Lempertz durch. Seit 30 Jahren versteigert er ehrenamtlich für die Deutsche AIDS-Stiftung.

Den höchsten Zuschlag erhielt ein eigens für das Jubiläum geschaffenes Kunstwerk von Günther Uecker. Es wurde für 140.000 Euro ersteigert.

„Ich bin überwältigt von diesem Abend und dem großartigen Ergebnis unserer Auktion“, sagte Jeane Freifrau von Oppenheim. „Es war mir eine große Ehre, auch diese Auktion für die Deutsche AIDS-Stiftung zu initiieren. Und ich freue mich über das hervorragende Ergebnis, mit dem die Stiftung vielen Menschen in Not das Leben erleichtern kann.“

„HIV und AIDS haben sich auch nach 30 Jahren nicht erledigt“, sagte Kristel Degener, Geschäftsführerin der Stiftung. Deshalb bräuchte die Stiftung Benefiz-Projekte wie dieses. „Der Erlös aus der Auktion ist für unsere Stiftung und für die Menschen, die unsere Hilfe dringend brauchen, ein wunderbares Geschenk.“ Sie dankte allen Künstlern, Galerien und Sammlern, die ein Kunstwerk gespendet hatte und allen Käufern. Ganz besonders dankte Kristel Degener Baronin Oppenheim für Ihr großes Engagement.

Der Erlös des Abends wird dringend gebraucht, um Familien und Kindern mit HIV und AIDS in Deutschland zu helfen. Ein Teil des Erlöses fließt in das Partnerprojekt in Kenia und Mosambik. Das Programm sichert in Kenia die bessere medizinische Versorgung von Menschen mit HIV und AIDS im ländlichen Bereich. In Mosambik behandelt DREAM Schwangere, damit sie das HI-Virus nicht auf ihre Babys übertragen.

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