Archäologie hautnah: Besondere Führung durchs Museum Wasserschloss Werdringen

Stadt Hagen | Was macht die Arbeit von Archäologen aus? Wo und wie finden Archäologen Objekte von alten Kulturen?

Archäologe in der Blätterhöhle Museum Wasserschloss Werdringen
Foto: Stadt Hagen

Diese und viele weitere spannende Fragen rund um die Archäologie und die Arbeit der Archäologen werden bei einer besonderen Führung am Sonntag, 17. Juni, um 15 Uhr im Museum Wasserschloss Werdringen in Hagen-Vorhalle beantwortet.

Bei dem kurzweiligen Rundgang durch das Museum erzählt die Archäologin Mirjam Kötter hautnah von ihrer Tätigkeit. Bei zahlreichen Objekten berichtet sie von den Fundzusammenhängen und welche Erkenntnisse man über frühere Kulturen aus den Funden gewinnen konnte. So erhalten die Teilnehmer einen guten Einblick in die Arbeit der Archäologen. Bei der Spezialführung werden auch viele Objekte und Gegenstände gezeigt, die sonst nicht im Museum zu sehen sind.

Einen Schwerpunkt der Führung bildet die Grabung an der Blätterhöhle in Hagen. Hier wurden die Knochen der ältesten modernen Menschen in Westfalen gefunden. Zum Teil sind die Knochen über 11.000 Jahre alt. Für die Archäologie ist die Fundsituation an der Blätterhöhle ein ausgesprochener Glücksfall, mit einem sehr hohen Erkenntnisgewinn über das Leben in der Steinzeit. Die Grabung und ihre Ergebnisse finden europaweit Beachtung. Allerdings finden die Grabungen an und in der Blätterhöhle unter schwierigsten Bedingungen statt, über die Mirjam Kötter aus erster Hand berichten kann.

Die Führung ist für Erwachsene und Jugendliche ab zwölf Jahren geeignet und kostet für Erwachsene 3 Euro und für Jugendliche 1,50 Euro zuzüglich des Eintritts.

 

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