Ausbildungsstart und -ende bei Gira

RadevormwaldSie geben sich bei der Gira Giersiepen GmbH & Co. KG (www.gira.de) gewissermaßen die Klinke in die Hand: Während am Montag dieser Woche für 13 junge Frauen und Männer nach der Schule der neue Lebensabschnitt „Ausbildung“ begann, geht für acht andere Nachwuchskräfte beim Gebäudetechnik-spezialisten mit Sitz in Radevormwald diese Lebensphase Ende August offiziell zu Ende. Dann werden die Verfahrensmechaniker Daniel Gidion, Marco Grabowski, Sebastian Hofviele und Thomas Hutsch, der Mechatroniker Marvin Haupt, die Kauffrau für Büromanagement Natalie Löwenguth sowie die Industriekauffrauen Jacqueline Schreiber und Fabienne Zimmermann aus den Händen der Gira Geschäftsführer ihre Gira Ausbildungszeugnisse und ein persönliches Präsent erhalten. Und die guten Wünsche des Unternehmens für die ersten Schritte hinein ins Berufsleben, die sieben der erfolgreichen Auszubildenden beim international tätigen Mittelständler aus dem Bergischen Land gehen werden.

Lernen, Verantwortung zu übernehmen

Bis es für die 13 Ausbildungsstarter des Jahrgangs 2017 so weit ist, werden rund drei Jahre vergehen, in denen sie Gira in enger Zusammenarbeit mit den Berufsschulen nicht nur fachlich fit für den jeweils gewählten Beruf machen wird. Darüber hinaus sollen die Auszubildenden auch schrittweise lernen, Engagement außerhalb ihres eigentlichen Tätigkeitsfelds zu zeigen, selbst Verantwortung zu übernehmen und eigene Entscheidungen zu fällen. „Es gehört zur Gira Ausbildungsphilosophie, dass unsere ‚Azubis’ Erfahrungen in möglichst vielen Bereichen sammeln können, um so einen Blick für Zusammenhänge und das große Ganze – etwa die Internationalisierungs- oder Nachhaltigkeitsstrategie des Unternehmens – zu bekommen“, erläutern die Ausbildungsleiter Annabelle Rothe und Guido Zimmermann. Dies könne für die kaufmännischen Auszubildenden auch mehrwöchige Aufenthalte im Ausland umfassen. „Zudem erhalten unsere Auszubildenden von Beginn an die Möglichkeit, sich in eigenen Projekten zu engagieren, etwa bei der Betreuung des Gira Auftritts auf regionalen Ausbildungsmessen und Jobbörsen.“ So ist es inzwischen auch gute Tradition, dass Gira Auszubildende die „Neulinge“ in deren „Starter-Woche“ betreuen und diese dabei unterstützen, sich rasch mit dem Unternehmen vertraut zu machen.

Beispiel mit Signalwirkung

Aber nicht allein bei den 13 Ausbildungsstartern herrscht in diesen Tagen gespannte Neugierde vor auf das, was sie beim 1905 gegründeten Technologieunternehmen erwartet. „Mit jedem neuen Jahrgang lernen wir immer wieder andere, interessante Menschen und Persönlichkeiten kennen. Sie sind es schließlich, die bei Gira im Mittelpunkt der Ausbildung stehen“, erzählen die beiden Ausbildungsleiter. „Das ist immer spannend, und darauf freuen wir uns jedes Jahr wieder aufs Neue.“ Besonders groß ist die Freude, dass es in diesem Jahr seit langem wieder gelungen ist, eine junge Frau für einen gewerblich-technischen Ausbildungsberuf bei Gira zu begeistern: Emily Rose Trepnau hat sich zum Ziel gesetzt, Mechatronikerin zu werden [s. dazu das beigefügte Interview]. „Wir hoffen, dass dieses Beispiel Signalwirkung hat und Schule macht“, sind sich Annabelle Rothe und Guido Zimmermann einig.

Gira Auszubildende auf Youtube

2017 hat Gira bereits zum fünften Mal in Folge das Gütesiegel „Ausgezeichneter Ausbildungsbetrieb“ erhalten. Wie sich die Ausbildung bei dem innovations- und technologiegetriebenen Traditionsunternehmen anfühlt und welche Voraussetzungen man für die unterschiedlichen Berufe idealerweise mitbringen sollte, ist auch Thema von mehreren Kurzvideos, in denen Gira Auszubildende von ihren eigenen Erfahrungen berichten. Die Filme sind online im Youtube-Kanal des Gebäudetechnik-Spezialisten unter www.youtube.com/24gira verfügbar. Weitere Informationen gibt es im Internet zudem unter www.gira.de/ausbildung.

Berufswunsch Mechatronikerin

Mich begeistert die Kombination aus Elektrik und Mechanik“

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Radevormwald. Emily Rose Trepnau gehört zu den 13 jungen Menschen, die am Montag dieser Woche ihre Ausbildung bei der Gira Giersiepen GmbH & Co. KG (www.gira.de) begonnen haben. Anders als die meisten Schulabsolventinnen hat sie sich für einen technischen Ausbildungsberuf entschieden, in denen der Frauenanteil deutschlandweit immer noch deutlich unter zehn Prozent liegt. Auch deswegen hoffen die Gira Ausbildungsleiter Annabelle Rothe und Guido Zimmermann, dass die Berufswahl von Emily Rose Trepnau „Signalwirkung hat und Schule macht“. Im Gespräch erklärt die „frischgebackene“ Auszubildende, wie es zu ihrem Berufswunsch kam.

Frau Trepnau, was reizt Sie besonders am Beruf der Mechatronikerin?

Ich war immer schon eher praktisch veranlagt. Am Mechatroniker-Beruf begeistert mich seine Kombination aus Elektrik und Mechanik. Zudem bietet er vielfältige Einsatzmöglichkeiten und ist dadurch ziemlich spannend.

Nach wie vor ergreifen nur sehr wenige Frauen einen technischen Ausbildungsberuf. Woran liegt dies Ihrer Meinung nach?

Vermutlich schreckt viele Frauen von vornherein ab, dass technische Berufe als Männerdomäne gelten. Sie informieren sich gar nicht erst eingehend über diese Berufe, ihre Anforderungen und Möglichkeiten. Nach meinem Eindruck wissen die meisten nicht, wie die berufliche Praxis hier aussieht. Deswegen bin ich Gira wirklich dankbar, dass das Unternehmen mir die Möglichkeit gegeben hat, im Vorfeld ein Praktikum im gewerblich-technischen Bereich zu machen. Dadurch hatte ich Gewissheit, dass mir der Mechatroniker-Beruf Freude machen wird.

Mit welchen Erwartungen starten Sie Ihre Ausbildung bei Gira?

Schon durch das Praktikum weiß ich, dass ich bei Gira gut aufgehoben bin. Ich wünsche mir, dass die Ausbildungsinhalte gut strukturiert vermittelt werden, dass ich viel lerne und viele Erfahrungen für mich sammeln kann. Die ich nach erfolgreichem Abschluss dann auch in der Praxis für die Firma anwenden und umsetzen kann.

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